Seit August 2007 setzt Rapperswil-Jona das Nachwuchsförderungskonzept von Swiss Volley um. Das am 1. August 2019 zum Nationalen Trainingszentrum (NTZ) und später zum Nationalen Nachwuchsverein (NNV) ausgebaute Zentrum ermöglicht es Talenten, Leistungssport auf höchstem Niveau mit einer schulischen oder beruflichen Ausbildung zu vereinen. Die Förderstruktur deckt die FTEM-Stufen F3 bis T3 ab und bietet einen durchgängigen Athletenweg für Knaben in den Regionen GSGL, SVRZ und RVNO. Nach einer jährlichen Selektion (T1) werden die Spieler ihrem Potential entsprechend zugeordnet: Das nationale Spitzengefäss bildet der NNV (T3), eines von nur zwei Zentren dieser Art in der Schweiz, das die Besten gezielt an das nationale Niveau heranführt. Ergänzt wird dies durch die Regionale Trainingsgruppe (RTG/T2) für die gezielte Potentialförderung sowie das Rookies-Programm (T1 und T2) an den Standorten Jona, Zürich und Winterthur für den Einstieg in den Leistungssport. Mit dem neuen Transition-Gefäss wurde zudem ein Auffangbecken für ambitionierte Spieler geschaffen, die so weiterhin im System bleiben und auf hohem Niveau (z.B. 1. Liga oder NLB) trainieren können. Die Ausbildung erfolgt nach Swiss Volley Guidelines durch qualifizierter Trainer:innen (Swiss Olympic Berufstrainer-Diplom). Volley Talents nimmt eine Leaderfunktion in der Technik- und Athletikausbildung ein und arbeitet eng mit Partnern wie der Sportschule Rapperswil-Jona oder der United School of Sports Zürich/St.Gallen/Winterthur zusammen. Trotz professioneller Strukturen und medizinischer Betreuung bleibt das Angebot durch Unterstützungsgelder kostengünstig und sozial zugänglich.










